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  • ginamuenstermann

Der Vor-Fall | Folge 5

Was zum Henker geschieht nun mit dieser «vorgefallenen», sprich entgleisten Bandscheibe? Und was hatte eigentlich die Narbenbehandlung bewirkt? Zwei Antworten.


Das Resultat zeigte sich exakt eine Woche danach. Die Schmerzen im Gesicht waren abgeklungen ich und vollführte täglich diszipliniert meine «gute Bewegung».


Verblüffend: Die linke Rückenlinie ist nicht mehr verkürzt; Sie überkompensiert sogar ein bisschen.


War’s das? Fast. Ich fragte meine Physiotherapeutin, was mit der entgleisten Bandscheibe passiere. Sie antwortete, der herausgeflutschte Teil der Bandscheibe würde zusammengepresst. Solange sie noch «Saft» hätte, könne sie den austretenden Nerv reizen und Schmerzen verursachen. Mit der Zeit trockne die Bandscheibe aus und werde so flach, dass sie die Wirbelstruktur nicht mehr beinträchtige.


Das ist nicht das Ende der Geschichte, sondern der Anfang. Ich muss lernen, mit «weniger Platz und Polster» in der Wirbelsläule zu leben. Vorbeugend die Muskulatur im Rücken erhalten. Spüren, was mir gut tut. Wie jede Erfahrung hat auch diese meinen Horizont erweitert – allem voran mein Wissen um die Anatomie und die neuronalen Zusammenhänge im Körper. Bestätigt hat sie zudem meine Überzeugung für BODYART Faszientraining. Und die Erfahrungen mit K.O.R.E. – nämlich dass nur die Ursachenbehebung ein Problem nachhaltig lösen kann. In meinem Fall war es die Narbe im Gesicht, deren Behandlung die Symptome meines Bandscheibenvorfalls entscheidend beeinflusste. Ob sie aber auch deren Ursache war, sei dahingestellt.



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